Häufige Fragen zu Laserscanning, Genauigkeit und BIM

Häufige Fragen

Finden Sie hier Antworten zu Fragen die wir schon häufiger beantwortet haben.

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Praxis & Planung

Wie bekomme ich verlässliche Bestandsdaten für einen Umbau?

Eine präzise 3D-Bestandserfassung bildet die tatsächliche Geometrie des Gebäudes oder der Anlage ab. metrik3D erstellt daraus je nach Projekt Punktwolken, 2D-Bestandspläne oder BIM-Modelle als verlässliche Grundlage für die weitere Planung.

Der Weg zu verlässlichen Bestandsdaten:

  1. Ziel klären: Wofür werden die Daten gebraucht – Umbauplanung, Montage, Flächen, Dokumentation?
  2. Verfahren wählen: stationäres Laserscanning für den Millimeterbereich, Mobile Mapping für große Flächen, bei Bedarf kombiniert und über eingemessene Referenzpunkte verbunden.
  3. Ergebnis festlegen: registrierte Punktwolke, 2D-Bestandspläne (DWG, DXF, PDF) oder BIM-Modell mit projektbezogenem Detaillierungsgrad.

So entsteht eine Planungsgrundlage, die den heutigen Zustand zeigt – unabhängig davon, wie gut alte Unterlagen gepflegt wurden.

Grenzen: Erfasst wird, was sichtbar ist. Verdeckte Bauteile wie Leitungen in Wänden brauchen zusätzliche Informationen oder ergänzende Verfahren.

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Was kann ich tun, wenn vorhandene Bestandspläne veraltet oder unvollständig sind?

Das Gebäude wird neu vermessen und der tatsächliche Bestand digital erfasst. So entsteht eine aktuelle Planungsgrundlage, die nicht von alten oder unvollständigen Bestandsunterlagen abhängig ist.

Typische Anzeichen für veraltete Pläne: Umbauten wurden nie nachgetragen, Maße auf der Baustelle passen nicht, Pläne liegen nur auf Papier oder in unterschiedlichen Ständen vor.

Nach einer 3D-Bestandserfassung stehen Punktwolke, 2D-Bestandspläne oder ein BIM-Modell zur Verfügung, die den aktuellen Zustand abbilden. Vorhandene Unterlagen bleiben nützlich, etwa für Informationen, die man nicht sehen kann – sie sind aber nicht mehr die einzige Quelle.

Grenzen: Auch eine neue Vermessung ist eine Momentaufnahme. Wird später umgebaut, lassen sich die Daten mit einem Wiederholungsscan gezielt aktualisieren.

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Wie kann ich einen Industrieumbau planen, ohne ständig vor Ort nachzumessen?

Durch eine vollständige 3D-Erfassung steht der Bestand digital am Arbeitsplatz zur Verfügung. Abstände, Höhen, Einbausituationen und Geometrien können direkt in der Punktwolke oder im daraus erstellten Modell geprüft werden.

Statt für jede offene Frage einen Ortstermin anzusetzen, arbeiten Planer, Monteure und Betreiber mit demselben digitalen Abbild. Je nach Bedarf ist das die registrierte Punktwolke, ein 3D-Modell oder ein BIM-Modell – auf Wunsch zusätzlich in einem webbasierten Viewer wie NavVis IVION, in dem auch Beteiligte ohne CAD messen können.

Grenzen: Die Daten zeigen den Stand zum Zeitpunkt der Erfassung. Ändert sich die Anlage bis zum Umbau, sollten betroffene Bereiche erneut gescannt werden.

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Wie digitalisiert man eine bestehende Produktionshalle?

Eine Produktionshalle kann mit stationärem 3D-Laserscanning, Mobile Mapping oder einer Kombination verschiedener Messverfahren erfasst werden. Aus den Messdaten erstellt metrik3D je nach Bedarf Punktwolken, CAD-Pläne oder BIM-Bestandsmodelle.

Häufig ist die Kombination am wirtschaftlichsten: Die Halle wird per Mobile Mapping erfasst, Bereiche mit Umbau oder engen Anschlussmaßen stationär im Millimeterbereich. Über eingemessene Referenzpunkte werden alle Daten in ein gemeinsames Koordinatensystem gebracht.

Wie die Erfassung bei laufender Produktion abläuft, beschreibt die Frage Kann eine Produktionshalle ohne Stillstand erfasst werden?.

Grenzen: Bewegte Anlagenteile erscheinen in der Punktwolke verwischt. Wo exakte Maße an solchen Teilen gebraucht werden, ist ein kurzer Halt oder eine definierte Ruheposition nötig.

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Wie kann eine Industrieanlage vor einem Umbau dokumentiert werden?

3D-Laserscanning erfasst Rohrleitungen, Anlagenkomponenten, Tragwerke und die umgebende Geometrie räumlich. Die daraus entstehenden Bestandsdaten können für Umbauplanung, Kollisionsprüfung und spätere Dokumentation genutzt werden.

Für Anlagenumbauten empfiehlt metrik3D stationäres Laserscanning im Millimeterbereich, weil Anschlussmaße an Rohrleitungen, Flansche oder Stahlbau genau passen müssen. Messverfahren und eingesetzte Geräte werden auf die Sicherheitsanforderungen des Standorts abgestimmt – auch in Raffinerien und anderen anspruchsvollen Industrieumgebungen.

Grenzen: Erfasst wird, was von den Scanstandorten aus sichtbar ist. Dicht gepackte Trassen brauchen mehr Standpunkte; Isolierungen und Verkleidungen verdecken die darunterliegende Geometrie.

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Projekt mit metrik3D besprechen

Wie kann ich prüfen, ob eine neue Maschine oder Anlage in einen bestehenden Bereich passt?

Der vorhandene Bereich wird dreidimensional vermessen und mit der geplanten Anlage digital zusammengeführt. Dadurch können Platzverhältnisse, Anschlüsse und mögliche Kollisionen bereits vor Lieferung oder Montage geprüft werden.

Das 3D-Modell oder die Konstruktionsdaten der neuen Maschine werden in die Punktwolke oder das Bestandsmodell eingesetzt. So zeigt sich am Bildschirm, ob Wege, Durchgänge, Fundamente, Medienanschlüsse und Abstände ausreichen – bevor etwas angeliefert wird. metrik3D setzt das zum Beispiel bei Maschinenwechseln ein.

Grenzen: Die Prüfung ist nur so gut wie die Daten der neuen Anlage. Fehlen Maße oder ändern sie sich, muss die Prüfung wiederholt werden.

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Wie erstellt man aktuelle Bestandspläne für mehrere Immobilien?

Mehrere Gebäude können nach einem einheitlichen Aufnahme- und Datenstandard digital erfasst werden. Dadurch entsteht für ein Immobilienportfolio eine vergleichbare und aktuelle Datengrundlage für Planung, Betrieb und zukünftige Umbauten.

Entscheidend ist, den Standard vor der ersten Erfassung festzulegen: Verfahren, Genauigkeit, Planinhalte, Layer- bzw. Bauteilstruktur und Flächenarten (zum Beispiel nach DIN 277). Dann lassen sich die Ergebnisse aller Objekte vergleichen und gemeinsam auswerten.

Für große Bestände eignet sich Mobile Mapping besonders, weil Gebäude schnell und mit wenig Störung des Betriebs erfasst werden.

Grenzen: Bei unterschiedlichen Gebäudetypen kann der einheitliche Standard je Objekt angepasst werden müssen. Das sollte vor Projektbeginn abgestimmt werden.

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Wie können verschiedene Planer auf denselben Gebäudebestand zugreifen?

3D-Bestandsdaten können zentral über Punktwolken, BIM-Modelle oder webbasierte 3D-Viewer bereitgestellt werden. So arbeiten Architekten, Fachplaner, Betreiber und Bauherren auf derselben digitalen Grundlage.

Planer mit CAD- oder BIM-Software arbeiten direkt mit Punktwolke oder Modell, zum Beispiel als RCP/RCS in Revit oder als IFC im offenen BIM-Austausch. Beteiligte ohne Fachsoftware nutzen einen webbasierten Viewer wie NavVis IVION und können das Objekt im Browser virtuell begehen und vermessen.

Grenzen: Für sehr große Punktwolken und viele Beteiligte sollten Übergabeweg und Zugriffsrechte vorab abgestimmt werden.

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Wie lassen sich Stillstandszeiten bei industriellen Umbauten reduzieren?

Eine präzise digitale Bestandserfassung ermöglicht es, Einbausituationen, Anschlüsse und mögliche Kollisionen bereits vor dem Stillstand zu prüfen. Dadurch können Montageabläufe besser vorbereitet und vermeidbare Nacharbeiten reduziert werden.

Umbauten und Montagen werden vorab am digitalen Abbild geplant. Kollisionen, fehlende Maße und Überraschungen zeigen sich dann am Bildschirm statt während des Stillstands. Wie groß die Einsparung ausfällt, hängt vom jeweiligen Projekt ab.

Grenzen: Ein Scan ersetzt keine Montageplanung, er macht sie verlässlicher. Ändert sich die Anlage zwischen Scan und Umbau, sollten die betroffenen Bereiche erneut erfasst werden.

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Welche Projekte bearbeitet metrik3D?

metrik3D erfasst seit 2011 Bestandsgebäude, Industrieanlagen, Bahninfrastruktur, Krankenhäuser, Rechenzentren und andere komplexe Objekte. Die Daten dienen unter anderem als Grundlage für Umbauten, Planung, Dokumentation und digitale Bestandsmodelle.

Seit 2011 hat metrik3D mehr als 1.500 Projekte umgesetzt. Ausgewählte Praxisbeispiele beschreibt metrik3D im Blog.

Grenzen: Konkrete Kunden nennen wir nur mit deren Freigabe.

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Kosten & Ablauf

Was kostet eine 3D-Vermessung oder ein 3D-Laserscan?

Die Kosten eines 3D-Laserscans hängen vor allem von Fläche, Komplexität, geforderter Genauigkeit und dem gewünschten Ergebnis ab – eine reine Punktwolke ist ein anderer Aufwand als ein attribuiertes BIM-Modell. Einen konkreten Preis für Ihr Projekt erhalten Sie über den kostenfreien Online-Kalkulator von metrik3D oder im Erstgespräch.

Pauschale Quadratmeterpreise sagen wenig aus, weil zwei gleich große Objekte sehr unterschiedlich aufwendig sein können. Diese Punkte bestimmen den Preis:

  • Fläche und Umfang: Wie viele Räume, Geschosse, Hallen oder Außenbereiche sollen erfasst werden?
  • Komplexität: Eine leere Lagerhalle braucht deutlich weniger Scanstandorte als eine Technikzentrale mit vielen Rohrleitungen und Verdeckungen.
  • Genauigkeit und Verfahren: Stationäres Laserscanning im Millimeterbereich ist aufwendiger als Mobile Mapping im Zentimeterbereich.
  • Ergebnis, Ausgabeformat und LOD: Punktwolke, 2D-Pläne, 3D-Modell oder BIM-Modell mit festgelegtem Detaillierungsgrad – die Auswertung im Büro ist oft ein großer Teil des Aufwands.
  • Zugänglichkeit und Betrieb: Sicherheitseinweisungen, feste Zeitfenster, Hubsteiger oder Arbeiten im laufenden Betrieb beeinflussen die Zeit vor Ort.
  • Referenzierung: Ob Passpunkte tachymetrisch eingemessen und die Daten in ein bestehendes Koordinatensystem gebracht werden müssen.

Der Ablauf bei metrik3D: Sie geben Ihre Anforderungen im 5-Schritt-Kalkulator ein, danach folgen Erstgespräch und Beratung, dann die Ausführung.

Unser Tipp: Beschreiben Sie, wofür die Daten später genutzt werden. Dann lässt sich vermeiden, dass Sie für eine Genauigkeit oder Detailtiefe bezahlen, die Ihr Projekt gar nicht braucht.

Grenzen: Feste Preise pro Quadratmeter nennen wir hier bewusst nicht, weil sie ohne Kenntnis von Objekt und Lieferumfang eher in die Irre führen. Sehr kleine Aufträge oder Einsätze mit besonderen Sicherheitsauflagen können sich anders rechnen als ein typisches Gebäudeaufmaß.

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Wie lange dauert ein Gebäudescan?

Wie lange ein Gebäudescan dauert, hängt von Größe, Verfahren und Detailtiefe ab: Mobile Mapping erfasst große Flächen deutlich schneller als stationäres Laserscanning, das dafür genauer arbeitet. Zur Gesamtdauer gehören neben der Zeit vor Ort immer auch Registrierung und Auswertung im Büro.

Ein Scanprojekt besteht aus drei Phasen, die man getrennt betrachten sollte:

  1. Vorbereitung: Je nach Projektgröße ist metrik3D in der Regel innerhalb von 14 Tagen einsatzbereit, oft schneller. Zugänge, Zeitfenster und Sicherheitsunterweisungen sollten vorher geklärt sein.
  2. Erfassung vor Ort: Stationäre Scanner werden von Standpunkt zu Standpunkt umgesetzt, Mobile-Mapping-Systeme werden durch das Gebäude getragen. Als Einzelbeispiel: Im Klingenmuseum Solingen wurden per Mobile Mapping rund 4.000 m² in etwa vier Stunden erfasst – das ist ein Projektwert, kein Richtwert.
  3. Auswertung: Die Scans werden registriert und geprüft. Eine Punktwolke ist schneller fertig als 2D-Pläne, und diese wiederum schneller als ein BIM-Modell. Der konkrete Liefertermin wird vor Projektbeginn vereinbart.

In Industrieanlagen kommen Sicherheitseinweisungen und Freigaben hinzu, die einen spürbaren Teil der Zeit vor Ort ausmachen können. Gute Vorbereitung verkürzt den Einsatz deshalb oft mehr als schnellere Technik.

Grenzen: Eine feste Tagesleistung in Quadratmetern lässt sich nicht seriös pauschal angeben, weil Verdeckungen, Raumaufteilung und geforderte Genauigkeit stark variieren. Die verbindliche Zeitplanung erfolgt im Angebot.

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Wie lange dauert die Lieferung von Punktwolken, CAD-Plänen oder BIM-Modellen?

Nach der Beauftragung können wir sehr schnell die Erfassung starten. Die spätere Lieferzeit hängt vom Umfang und der gewünschten Aufbereitung der Vermessungsdaten ab. Punktwolken können meist kurz nach der Erfassung bereitgestellt werden, ausgearbeitete CAD-Pläne oder BIM-Modelle benötigen mehr Zeit; der konkrete Liefertermin wird vor Projektbeginn vereinbart.

Nach der Erfassung vor Ort werden die Scans registriert und geprüft. Danach ist die Punktwolke lieferbar. 2D-Pläne und BIM-Modelle entstehen erst in der anschließenden Auswertung im Büro – deren Aufwand hängt von Fläche, Detaillierungsgrad und Bauteilumfang ab.

Grenzen: Feste Lieferzeiten nennen wir hier nicht, weil sie vom Projekt abhängen. Wenn Sie einen festen Termin brauchen, sprechen Sie ihn vor Auftrag an.

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Wie schnell kann metrik3D vor Ort sein?

metrik3D ist je nach Projektgröße in der Regel innerhalb von 14 Tagen einsatzbereit, oft auch schneller. Wie schnell es tatsächlich geht, hängt vor allem davon ab, wie früh Zugänge, Zeitfenster und Sicherheitsfragen geklärt sind.

Der Weg zum Einsatz ist kurz: Sie beschreiben Ihr Projekt im kostenfreien Kalkulator, wir klären im Erstgespräch Ziel, Genauigkeit und Lieferumfang, danach wird der Termin vor Ort geplant.

Schneller geht es, wenn diese Punkte früh feststehen:

  • welche Bereiche erfasst werden und welches Ergebnis Sie brauchen
  • Ansprechpartner, Zugänge und mögliche Zeitfenster vor Ort
  • ob ein bestehendes Koordinatensystem genutzt werden soll
  • ob Sicherheitsunterweisungen oder Schulungen vorab absolviert werden können

Gerade in Industrieanlagen und Raffinerien lohnt es sich, Unterweisungen vorab zu organisieren. Das spart am Einsatztag spürbar Zeit.

Grenzen: Bei großen Projekten, bei Einsätzen, die an Stillstands- oder Revisionsfenster gebunden sind, oder bei aufwendigen Zugangsverfahren kann die Vorlaufzeit länger sein.

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Genauigkeit

Wie genau ist Laserscanning?

Stationäres 3D-Laserscanning erfasst Gebäude und Anlagen im Millimeterbereich. Mobile Mapping arbeitet meist im Zentimeterbereich und kann durch eingemessene Referenzpunkte deutlich genauer werden.

Wichtig ist der Unterschied zwischen Gerätegenauigkeit und Projektgenauigkeit. Das Datenblatt eines Scanners beschreibt eine Einzelmessung unter guten Bedingungen. Für Ihr Projekt zählt dagegen die ganze Messkette: wie gut die einzelnen Scans zueinander passen, wie sie referenziert sind und wie die Oberflächen beschaffen sind.

Was die Genauigkeit beeinflusst:

  • Referenzierung: Mit tachymetrisch eingemessenen Passpunkten (zu erwartende Genauigkeit ±1–2 mm) wird die Punktwolke stabil im Koordinatensystem verankert.
  • Registrierung: Die Verknüpfung der Scans wird bei metrik3D mit einem Qualitätsbericht dokumentiert.
  • Objekt: Entfernung, Auftreffwinkel und Material spielen eine Rolle.

Für Umbauten in Industrie und Anlagenbau empfehlen wir Genauigkeiten im Millimeterbereich, für Immobilien- und Gebäudeaufmaße reicht oft der Zentimeterbereich.

Grenzen: Spiegelnde, sehr dunkle oder transparente Oberflächen wie Glas, Edelstahl oder Wasser liefern schlechtere oder gar keine Messwerte. Außerdem ist ein daraus abgeleitetes Modell nicht automatisch so genau wie die Punktwolke, weil bei der Modellierung generalisiert wird.

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Mehr zum 3D-Laserscanning

Wie genau ist Mobile Mapping?

Mobile Mapping arbeitet meist im Zentimeterbereich und kann durch eingemessene Referenzpunkte deutlich genauer werden – abhängig von Objekt, Referenzierung und Aufgabe. Das reicht gut für Gebäudeaufmaße, Flächenermittlungen und Übersichten, aber nicht für Montageplanungen auf den Millimeter.

Beim Mobile Mapping wird der Scanner getragen und erfasst kontinuierlich, während man sich durch das Gebäude bewegt. Die Position des Geräts wird dabei laufend aus den Messdaten selbst berechnet (meist per SLAM-Verfahren). metrik3D setzt dafür Systeme wie NavVis VLX, FARO Orbis oder Leica BLK2Go ein.

Der Vorteil ist das Tempo: Große Flächen lassen sich mit wenig Störung des Betriebs erfassen. Der Preis dafür ist eine geringere Genauigkeit als beim stationären Scan. Ohne Stützung können sich kleine Abweichungen über lange Wege aufsummieren.

Deshalb kombinieren wir Mobile Mapping bei Bedarf mit tachymetrisch eingemessenen Kontrollpunkten oder mit stationären Scans in kritischen Bereichen. So lassen sich Tempo und Genauigkeit sinnvoll verbinden.

Grenzen: Lange, gleichförmige Flure, enge Treppenhäuser oder sehr strukturarme Räume sind für die Positionsberechnung schwierig. Für Anschlussmaße an Maschinen, Rohrleitungen oder Stahlbau ist stationäres Laserscanning die bessere Wahl.

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Mehr zu Laserscanning und Mobile Mapping

Welche Genauigkeit brauche ich für mein Projekt?

Für Umbauten in Industrie und Anlagenbau empfiehlt metrik3D Genauigkeiten im Millimeterbereich, für Immobilien- und Gebäudeaufmaße reicht oft der Zentimeterbereich. Maßgeblich ist, was mit den Daten später gebaut, montiert oder berechnet werden soll.

Eine höhere Genauigkeit als nötig kostet Zeit und Geld, eine zu geringe kann teure Fehler auf der Baustelle verursachen. Diese Fragen helfen bei der Einordnung:

  • Wird an Bestand angeschlossen oder montiert? Rohrleitungen, Maschinenfundamente, Stahlbau, Kranbahnen – hier zählen Millimeter.
  • Geht es um Flächen, Grundrisse oder Übersichten? Für Flächenermittlung, ESG-Daten oder Facility Management reicht häufig der Zentimeterbereich.
  • Werden Kollisionen geprüft? Für TGA-Umbauten in engen Technikbereichen ist eher der Millimeterbereich sinnvoll.

Oft ist eine Mischung die wirtschaftlichste Lösung: Die Halle wird per Mobile Mapping erfasst, der Anlagenbereich mit dem Umbau stationär. Unser Grundsatz: Den Zielwert definieren wir am Anwendungsfall, nicht am Marketing.

Grenzen: Die genannten Bereiche sind Orientierungswerte und keine Garantie für jedes Objekt. Wenn Ihre Ausschreibung feste Toleranzen vorgibt, prüfen wir im Erstgespräch, mit welchem Messkonzept sie sich erreichen lassen.

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Verfahren

Laserscanning oder Mobile Mapping – was ist besser?

Stationäres Laserscanning ist die richtige Wahl, wenn Millimeter zählen – etwa im Anlagenbau, bei Maschinenwechseln oder neuen Rohrleitungen. Mobile Mapping ist deutlich schneller und reicht für Gebäudeaufmaße, Flächen und Übersichten im Zentimeterbereich oft aus.

Der Unterschied liegt im Ablauf: Beim stationären Laserscanning steht der Scanner auf einem Stativ, misst von einem festen Standpunkt aus und wird dann zum nächsten Standort getragen. Beim Mobile Mapping wird der Scanner getragen und erfasst kontinuierlich; man bleibt nur kurz stehen, etwa für Panoramafotos.

  • Stationär (z. B. FARO, Leica, Trimble): Millimeterbereich, sehr detailreich, mehr Zeit vor Ort. Geeignet für Industrieanlagen, Rohrleitungen, Tankfelder, Technikzentralen, Fassaden.
  • Mobile Mapping (z. B. NavVis VLX, FARO Orbis, Leica BLK2Go): Zentimeterbereich, sehr schnell, geringe Störung im bewohnten oder laufenden Betrieb. Geeignet für Immobilienaufmaße, Grundrisse, Flächen, große Gebäudebestände.

In der Praxis ist die Kombination oft am sinnvollsten. Bei einem Bahnhofsprojekt hat metrik3D zum Beispiel Tachymeter, terrestrische Laserscanner und Mobile Mapping gemeinsam eingesetzt und über Kontrollpunkte in ein Koordinatensystem gebracht.

Grenzen: Die Wahl sollte sich nach der Anforderung richten, nicht nach dem Gerät. Wenn unklar ist, wofür die Daten später genutzt werden, lohnt es sich, das vor der Verfahrenswahl zu klären.

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Wann werden Passpunkte benötigt?

Passpunkte werden benötigt, wenn Scandaten in ein übergeordnetes Koordinatensystem gebracht, mit anderen Messverfahren kombiniert oder über große Bereiche und mehrere Geschosse hinweg kontrolliert werden sollen. Für ein einzelnes Gebäude ohne Koordinatenbezug reicht oft die Registrierung der Scans untereinander.

Passpunkte sind eindeutig identifizierbare Punkte – etwa Targets, Checkerboards oder Kugeln –, die mit einer Totalstation eingemessen werden. Die zu erwartende Genauigkeit dieser tachymetrischen Messung liegt bei ±1–2 mm. Über diese Punkte wird die Punktwolke fest verankert.

Typische Fälle, in denen Passpunkte sinnvoll oder notwendig sind:

  • Die Daten müssen in ein Werks-, Raffinerie- oder Landeskoordinatensystem.
  • Mehrere Verfahren werden kombiniert, etwa stationäres Laserscanning, Mobile Mapping und Drohne.
  • Große oder verwinkelte Objekte, bei denen sich kleine Registrierungsfehler sonst aufsummieren.
  • Spätere Folgescans sollen exakt zum ersten Datensatz passen.
  • Die Qualität soll unabhängig kontrolliert und dokumentiert werden.

Klären Sie deshalb vorab, welches Koordinatensystem und welchen Nullpunkt Ihr Projekt verwendet. Das ist eine der wichtigsten Angaben für das Messkonzept.

Grenzen: Passpunkte bedeuten zusätzlichen Aufwand vor Ort. Wenn weder Koordinatenbezug noch Kombination mit anderen Daten gefordert ist, kann darauf oft verzichtet werden.

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Mehr zu Tachymetrie und 3D-Vermessung

Wann ist Tachymetrie zusätzlich zum Laserscanning notwendig?

Tachymetrie ist zusätzlich notwendig, wenn Scandaten in ein festes Koordinatensystem gehören, wenn mehrere Messverfahren zusammengeführt werden oder wenn große, verwinkelte Bereiche ohne Genauigkeitsverlust verbunden werden sollen. Die Totalstation misst dafür einzelne Passpunkte mit einer zu erwartenden Genauigkeit von ±1–2 mm.

Ein Laserscanner erfasst Millionen Punkte, ein Tachymeter (Totalstation) dagegen wenige, aber sehr genau bestimmte Punkte. Zusammen ergeben sie eine dichte und zugleich stabil verankerte Punktwolke. In der Industrie arbeitet metrik3D deshalb standardmäßig mit terrestrischem Laserscanning plus tachymetrischer Stützung.

Typische Einsätze der Tachymetrie:

  • Anschluss an ein Werks- oder Raffineriekoordinatensystem, etwa für den Austausch von Anlagenteilen
  • Zusammenführung von stationärem Scan, Mobile Mapping und Drohne
  • Messnetze über mehrere Ebenen, vom Vorplatz bis aufs Dach
  • Gebäudeachsen, Höhenübertragung und Bauvermessung
  • Rückprojektion: Punkte aus CAD-Plan oder 3D-Modell auf der Baustelle abstecken

Bei einzelnen Räumen oder kleineren Gebäuden ohne Koordinatenbezug ist Tachymetrie dagegen oft nicht nötig.

Grenzen: Die Angabe ±1–2 mm bezieht sich auf die einzelnen eingemessenen Punkte, nicht automatisch auf jeden Punkt der Punktwolke. Tachymetrie bedeutet zusätzlichen Aufwand vor Ort und lohnt sich vor allem, wenn ein Koordinatenbezug oder hohe Gesamtgenauigkeit gefordert ist.

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Mehr zur tachymetrischen Vermessung

Wie werden mehrere Geschosse referenziert?

Mehrere Geschosse werden über durchgehende Verbindungen referenziert – typischerweise über Treppenhäuser, Schächte oder Öffnungen, in denen sich die Scans benachbarter Ebenen überlappen. Bei höheren Genauigkeitsanforderungen stützt zusätzlich ein tachymetrisches Messnetz mit Passpunkten auf jeder Ebene die Registrierung.

Decken trennen die Geschosse voneinander. Damit die Scans trotzdem in einem gemeinsamen System landen, braucht es Bereiche, in denen sich die Aufnahmen überlappen. Dafür werden Scanstandorte gezielt dicht durch das Treppenhaus gelegt.

Für hohe Anforderungen kommt die Tachymetrie hinzu: Ein Messnetz wird durch das Treppenhaus über alle Ebenen geführt, inklusive Höhenübertragung. Auf jeder Ebene werden Passpunkte eingemessen, an die die Scans angeschlossen werden. Zusätzlich können Fassade und Fenster als Bezug von außen dienen.

Beim Frankfurter Hauptbahnhof hat metrik3D zum Beispiel ein Polygonnetz vom Vorplatz über die Empfangshalle und die Katakomben bis aufs Dach geplant und die Scans damit verknüpft.

Das Ergebnis: Alle Geschosse liegen in einem System, Schnitte über mehrere Etagen passen zusammen und Deckenstärken lassen sich direkt ablesen.

Grenzen: Bei Mobile Mapping über viele Geschosse ohne Kontrollpunkte können sich Höhenabweichungen aufsummieren. Fehlt eine durchgehende Verbindung, etwa bei getrennten Gebäudeteilen, muss der Bezug über außen oder über ein Messnetz hergestellt werden.

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Mehr zur 3D-Vermessung

Funktioniert Laserscanning auch im Außenbereich?

Ja, Laserscanning funktioniert auch im Außenbereich – für Fassaden, Dächer, Industrieanlagen, Tankfelder oder Werksgelände. Stationäre Scanner, Mobile Mapping und Drohne lassen sich dabei kombinieren und über Tachymetrie oder GNSS georeferenzieren.

Bei einem Fassadenscan in Nettetal hat metrik3D zunächst die Georeferenz gesichert: ein GNSS-Punkt, die Totalstation und rund ums Gebäude verteilte Checkerboards. Danach folgte der terrestrische Scan, am Eingang zusätzlich vom Hochstativ, um Fensterbänke und Leibungen von oben zu erfassen und Messschatten zu vermeiden.

Wo ein Hochstativ nicht ausreicht, etwa bei Dachkonstruktionen, setzt metrik3D die Drohne ein. Die Fotos werden mit hoher Überlappung aufgenommen und über tachymetrisch eingemessene Passpunkte maßstäblich gemacht.

Aus Außenaufnahmen lassen sich Punktwolken, maßstabsgerechte Orthofotos, 2D-Ansichten und Schnitte sowie 3D- oder BIM-Modelle ableiten.

Grenzen: Regen, Nebel, Schnee und nasse Oberflächen verschlechtern die Messung, starke Sonne kann vor allem die Farbaufnahmen beeinträchtigen. Glas, Wasser und dichte Vegetation lassen sich nur eingeschränkt erfassen; Drohnenflüge hängen zusätzlich von Wind und Genehmigungen ab.

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Kann Laserscanning verdeckte Leitungen erfassen?

Nein, ein Laserscanner erfasst nur sichtbare Oberflächen. Leitungen in Wänden, unter Estrich, in geschlossenen Schächten oder hinter Verkleidungen sind in der Punktwolke nicht enthalten.

Der Laserstrahl wird an der ersten Oberfläche reflektiert, auf die er trifft. Alles, was dahinter liegt, bleibt unsichtbar. Das gilt auch für Bereiche, die von anderen Bauteilen verdeckt werden, sogenannte Messschatten.

Was Laserscanning gut erfassen kann:

  • offen verlegte Rohrleitungen, Kabeltrassen und Lüftungskanäle
  • Leitungen in Technikzentralen, Schächten mit Revisionsöffnungen und über offenen Decken
  • Bereiche über abgehängten Decken, wenn diese für den Scan geöffnet werden

Für verdeckte Leitungen braucht es andere Informationsquellen: vorhandene Bestandspläne, gezielte Bauteilöffnungen oder Ortungsverfahren. Bei Bedarf bindet metrik3D ergänzende Verfahren wie Georadar oder Leitungsortung in die Bestandsaufnahme ein. Ein guter Weg für die Zukunft: Leitungen vor dem Schließen von Wänden und Decken scannen lassen – metrik3D bietet das als eigene Dokumentation an (siehe Leitungen vor dem Verschließen dokumentieren).

Grenzen: Auch sichtbare Leitungen werden nur so vollständig erfasst, wie sie von den Scanstandorten aus einsehbar sind. Dicht gepackte Trassen brauchen deshalb mehr Standpunkte oder zusätzliche Perspektiven, etwa vom Hochstativ.

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Mehr zum 3D-Laserscanning

Können Leitungen vor dem Verschließen von Wänden dokumentiert werden?

Ja. metrik3D kann Leitungen, Installationen und Bauteile vor dem Schließen von Wänden oder Decken dreidimensional erfassen und dauerhaft dokumentieren.

Die Aufnahme dokumentiert die tatsächliche Lage der Leitungen zum Zeitpunkt der Vermessung – auch in Schächten und unter Decken. Bei späteren Umbauten, Bohrungen oder Reparaturen lässt sich nachsehen, wo etwas verläuft, ohne Wände zu öffnen.

Grenzen: Die Dokumentation zeigt den Stand zum Zeitpunkt des Scans. Was danach verändert oder verdeckt eingebaut wird, ist nicht enthalten.

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Bietet metrik3D Wiederholungsscans an?

Ja. Wiederholungsscans ermöglichen es, Gebäude und Anlagen zu unterschiedlichen Zeitpunkten erneut zu erfassen und Veränderungen präzise zu dokumentieren. So können digitale Bestandsdaten und Gebäudemodelle gezielt aktualisiert werden.

Typische Anlässe sind abgeschlossene Umbauabschnitte, neue Anlagenteile oder die regelmäßige Aktualisierung eines digitalen Zwillings. Werden die neuen Scans im selben Koordinatensystem referenziert, lassen sich alter und neuer Zustand direkt vergleichen.

Grenzen: Für einen sauberen Vergleich sollten Referenzpunkte dauerhaft vermarkt oder dokumentiert sein.

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Betrieb & Logistik

Kann ein Gebäude im laufenden Betrieb gescannt werden?

Ja, in den meisten Fällen kann während des laufenden Betriebs gescannt werden. Laserscanning arbeitet berührungslos; Aufnahmeverfahren, Scanpositionen und Zeitfenster werden so geplant, dass Betriebsabläufe möglichst wenig beeinträchtigt werden.

Der Scanner erfasst die Umgebung, ohne dass etwas abgebaut, abgesperrt oder angefasst werden muss. Mitarbeitende, Kunden oder Bewohner können in der Regel weiterarbeiten. Beim Mobile Mapping entstehen nach den Erfahrungen von metrik3D selbst in bewohnten Gebäuden nur geringe Störungen.

Worauf es im laufenden Betrieb ankommt:

  • Bewegungen: Personen, Fahrzeuge oder Stapler, die durchs Bild laufen, erzeugen Störpunkte. Diese werden bei der Auswertung bereinigt; mehrere Standpunkte schließen Lücken.
  • Abstimmung: Zeitfenster, Zugänge und Sicherheitsunterweisungen werden vorab geklärt.
  • Verdeckungen: Paletten, Material oder abgestellte Fahrzeuge verdecken, was dahinter liegt.

Ein Beispiel ist die Vermessung einer Tiefgarage in Mainz für die Erneuerung der Sprinkleranlage: Die Arbeiten fanden bei laufendem Betrieb statt, mit sorgfältiger Planung und enger Abstimmung mit allen Beteiligten.

Grenzen: Bereiche mit starken Vibrationen, dauerhaft zugestellte Flächen oder gesperrte Sicherheitszonen lassen sich nur eingeschränkt oder mit besonderer Freigabe erfassen. In explosionsgeschützten Bereichen, etwa in Raffinerien, gelten zusätzliche Regeln: Messverfahren und eingesetzte Geräte werden vorab auf die Sicherheitsanforderungen des Standorts abgestimmt.

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Projekt im Erstgespräch klären

Führt metrik3D Vermessungen in Raffinerien und Industrieanlagen durch?

Ja. metrik3D vermisst Raffinerien, Produktionsanlagen und andere anspruchsvolle Industrieumgebungen. Messverfahren und eingesetzte Geräte werden dabei auf die Sicherheitsanforderungen des jeweiligen Standorts abgestimmt.

Vor dem Einsatz werden Zugänge, Zeitfenster, Sicherheitsunterweisungen und Freigaben mit dem Betreiber geklärt. Für Umbauten an Rohrleitungen und Anlagenteilen kommt in der Regel stationäres Laserscanning im Millimeterbereich zum Einsatz.

Grenzen: Welche Geräte in einem Bereich zulässig sind, legt der Betreiber fest. Gesperrte Zonen können nur mit Freigabe erfasst werden.

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Kann eine Produktionshalle ohne Stillstand erfasst werden?

Ja, eine Produktionshalle lässt sich in der Regel ohne Produktionsstillstand erfassen. Entscheidend ist eine gute Abstimmung, welche Bereiche wann zugänglich sind und welche Bauteile für die Planung so ruhig stehen müssen, dass sie sauber erfasst werden.

Gebäude, Fundamente, Stahlbau, Medienführungen und stehende Anlagenteile werden zuverlässig erfasst, während die Produktion weiterläuft. Bewegte Teile wie Roboter, Förderbänder oder Pressen erscheinen dagegen verwischt oder als Störpunkte.

So gehen wir in der Praxis vor:

  • Wir klären vorab, welche Bereiche für Ihre Planung kritisch sind, etwa Anschlusspunkte, Fundamente oder die Materialführung.
  • Diese Bereiche werden gezielt in Pausen, bei Schichtwechseln oder kurzen Ruhephasen gescannt.
  • Alles andere wird während der Produktion erfasst.

Der eigentliche Nutzen liegt meist darin, den späteren Umbau-Stillstand zu verkürzen: Wer Maschinenwechsel oder Umbauten vorab am digitalen Abbild plant, erlebt bei der Montage weniger Überraschungen. Genau dafür setzen Kunden metrik3D zum Beispiel bei Maschinenwechseln und beim Austausch von Wärmetauschern ein.

Grenzen: Wenn exakte Maße an beweglichen Anlagenteilen gebraucht werden, ist ein kurzer Halt oder eine definierte Ruheposition nötig. Bereiche hinter Schutzzäunen oder in gesperrten Zonen können nur mit Freigabe des Betreibers erfasst werden.

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Sind 3D-Laserscanner augensicher?

Viele der von metrik3D eingesetzten 3D-Laserscanner entsprechen der Laserklasse 1 und gelten bei bestimmungsgemäßem Einsatz als augensicher. Entscheidend ist immer die Klassifizierung des konkret eingesetzten Messsystems.

Laserklasse 1 ist die niedrigste Gefährdungsklasse nach der europäischen Norm für Lasersicherheit. Die zugängliche Laserstrahlung ist bei bestimmungsgemäßem Gebrauch ungefährlich.

Bei Geräten der Laserklasse 1 heißt das für Ihren Betrieb:

  • Es sind keine Schutzbrillen nötig.
  • Bereiche müssen wegen des Lasers nicht abgesperrt werden.
  • Scans in Büros, Verkaufsräumen, Bahnhöfen oder Produktionshallen sind bei laufendem Betrieb möglich.

Welche Geräte in Ihrem Projekt eingesetzt werden und welche Laserklasse sie haben, nennen wir Ihnen vorab. Das ist einer der Gründe, warum Laserscanning auch in stark frequentierten Umgebungen gut funktioniert.

Grenzen: Die Laserklasse betrifft nur die Augensicherheit des Messgeräts. Sicherheitsvorgaben vor Ort wie Ex-Schutz, persönliche Schutzausrüstung oder Arbeitsfreigaben gelten unabhängig davon.

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Daten & Formate

Kann ich mit der Punktwolke direkt arbeiten oder muss sie noch nachbearbeitet werden?

Mit einer registrierten Punktwolke können Sie direkt arbeiten: In vielen 3D-CAD- und BIM-Programmen lässt sich darin messen, schneiden und konstruieren. Wer fertige Pläne oder Bauteile braucht, lässt daraus 2D-Pläne, 3D-Modelle oder ein BIM-Modell ableiten.

Nach dem Scan werden die einzelnen Aufnahmen zu einer gemeinsamen Punktwolke registriert. Dieser Schritt ist Teil der Leistung von metrik3D – Sie erhalten also keine losen Rohdaten, sondern ein zusammenhängendes, digitales Abbild des Objekts.

Wer davon besonders profitiert:

  • Planer mit CAD-Erfahrung: messen und konstruieren direkt auf der Punktwolke.
  • Projektbeteiligte ohne CAD: nutzen einen webbasierten Viewer wie NavVis IVION, in dem sie das Objekt im Browser virtuell begehen und Maße abgreifen können.
  • Facility Management und Eigentümer: brauchen meist Pläne, Flächen oder ein Modell, weil sich damit besser verwalten lässt.

Oft ist eine Kombination sinnvoll: Planer erhalten Modell und Punktwolke, alle anderen den Viewer.

Grenzen: Punktwolken sind große Datenmengen und brauchen leistungsfähige Rechner und passende Software. Eine Punktwolke enthält keine Bauteile oder Flächenangaben – dafür ist eine Auswertung nötig.

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Kann eine Punktwolke in Revit genutzt werden?

Ja, eine Punktwolke kann in Autodesk Revit genutzt werden: Revit bindet Punktwolken im ReCap-Format (RCP/RCS) ein, die sich aus gängigen Austauschformaten wie E57 erzeugen lassen. Planer können darin messen, Schnitte anlegen und direkt auf der Punktwolke modellieren.

metrik3D liefert Punktwolken auf Wunsch direkt als RCP/RCS, alternativ als E57 oder LAS/LAZ. Der übliche Weg sieht so aus: Die registrierte Punktwolke wird in Autodesk ReCap geöffnet oder dort aus einem Austauschformat wie E57 erzeugt und als RCP-Projekt gespeichert. Dieses Projekt wird in Revit als Punktwolke verknüpft und über den Projektursprung oder gemeinsame Koordinaten positioniert.

Praktische Tipps:

  • Große Punktwolken in sinnvolle Bereiche (z. B. Geschosse oder Gebäudeteile) aufteilen.
  • Für die Modellierung Schnittbereiche und Ansichten gezielt eingrenzen, das hält Revit flüssig.
  • Die RCP-Datei verweist auf einzelne RCS-Dateien – beim Weitergeben immer den kompletten Ordner übergeben.

Wer nicht selbst modellieren möchte, kann sich von metrik3D ein Revit-Modell erstellen lassen. metrik3D modelliert Bestandsmodelle in Revit.

Grenzen: Revit ist ein Modellierungswerkzeug, keine Software für die Analyse sehr großer Punktwolken; die Leistung hängt stark von Datenmenge und Rechner ab. Die Punktwolke selbst enthält keine Bauteile – Wände, Türen oder Rohre müssen modelliert werden.

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Was ist der Unterschied zwischen E57, LAS, LAZ und RCP?

E57 ist ein herstellerneutrales Austauschformat für Punktwolken aus dem Laserscanning, LAS ist ein verbreitetes Standardformat aus der Geodaten- und Luftvermessungswelt, LAZ ist dessen verlustfrei komprimierte Variante, und RCP/RCS ist das Projektformat von Autodesk ReCap für die Nutzung in Revit, AutoCAD und anderen Autodesk-Programmen.

  • E57: Offener Standard (ASTM E2807), der auch Scanstandorte und Panoramabilder enthalten kann. Gut geeignet für die Weitergabe zwischen unterschiedlichen Programmen und für die Archivierung.
  • LAS: Offenes Format der ASPRS, häufig bei Drohnen, Mobile Mapping und in GIS-Anwendungen. Unterstützt unter anderem die Klassifizierung von Punkten, etwa Boden, Gebäude oder Vegetation.
  • LAZ: Inhaltlich wie LAS, aber verlustfrei komprimiert. Die Dateien sind deutlich kleiner und damit einfacher zu übertragen.
  • RCP/RCS: Autodesk-Format. Die RCP-Datei ist das Projekt, die eigentlichen Scans liegen in einzelnen RCS-Dateien.

Welches Format sinnvoll ist, hängt von Ihrer Software ab: E57 für den neutralen Austausch und das Archiv, RCP für die Autodesk-Welt, LAS/LAZ für GIS und große Geländedaten.

Wichtig bei jeder Übergabe: Koordinatensystem, Einheiten und Höhenbezug sollten dokumentiert sein.

Grenzen: Bei Konvertierungen zwischen Formaten können Informationen verloren gehen, etwa die Scanstruktur, Panoramabilder oder Farbwerte. Punktwolken werden schnell sehr groß; Übergabeweg und Speicherplatz sollten vorab geklärt werden.

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Welche Datenformate kann metrik3D liefern?

metrik3D liefert je nach Auftrag registrierte Punktwolken, 2D-Pläne, 3D-CAD-Modelle und BIM-Modelle – BIM als offenes IFC oder nativ für Revit, Allplan oder ArchiCAD, 2D-Pläne typischerweise als DWG, DXF oder PDF, Punktwolken unter anderem als E57, LAS/LAZ oder RCP/RCS. Das Format wird passend zu Ihrer CAD-, BIM- oder Visualisierungssoftware gewählt.

Ein Überblick über die Ergebnisse, die metrik3D liefert:

  • Punktwolke: registriert, auf Wunsch georeferenziert, unter anderem als E57, LAS/LAZ oder RCP/RCS; auf Wunsch zusätzlich in einem webbasierten Viewer wie NavVis IVION, in dem man das Objekt im Browser virtuell begehen und vermessen kann
  • 2D-Pläne: Grundrisse, Schnitte, Ansichten als DWG, DXF oder PDF sowie Flächen- und Wohnflächenberechnungen
  • Punktuelles Aufmaß: kritische Punkte als 2D- oder 3D-DWG
  • Orthofotos: zum Beispiel maßstabsgerechte Fassadenansichten
  • 3D-CAD-Modell: alle vereinbarten Bauteile modelliert
  • BIM-Modell: Open BIM als IFC oder Closed BIM nativ in Revit, Allplan oder ArchiCAD; Bauteilkatalog meist vom Kunden, LOI und LOD nach Vorgabe

Nennen Sie uns im Erstgespräch Ihre Software und Version. Dann stimmen wir die Formate so ab, dass Sie ohne Konvertierung weiterarbeiten können.

Grenzen: Native Formate sind an Softwareversionen gebunden; ältere Versionen können neuere Dateien oft nicht öffnen. Sehr große Punktwolken brauchen einen abgestimmten Übergabeweg.

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Projekt im Erstgespräch klären

In welchen Formaten liefert metrik3D Punktwolken?

metrik3D liefert Punktwolken unter anderem als E57, LAS/LAZ sowie RCP/RCS. Das Datenformat wird passend zur eingesetzten CAD-, BIM- oder Visualisierungssoftware gewählt.

E57 ist ein herstellerneutrales Austauschformat, LAS/LAZ ist im Vermessungs- und GIS-Umfeld verbreitet, RCP/RCS ist das Autodesk-Format für ReCap, Revit und AutoCAD. Die Unterschiede erklärt die Frage Was ist der Unterschied zwischen E57, LAS, LAZ und RCP?.

Grenzen: Nennen Sie uns Software und Version, mit der Sie arbeiten. Sehr große Punktwolken brauchen einen abgestimmten Übergabeweg.

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Projekt mit metrik3D besprechen

In welchen Formaten liefert metrik3D 2D-Bestandspläne?

metrik3D liefert 2D-Bestandspläne typischerweise als DWG, DXF oder PDF. DWG und DXF können direkt in gängigen CAD-Systemen weiterverarbeitet werden.

Zu den 2D-Bestandsplänen gehören Grundrisse, Schnitte und Ansichten, auf Wunsch mit Flächenberechnung. PDF eignet sich zum Ansehen, Drucken und Weitergeben, DWG und DXF für die Weiterbearbeitung im CAD.

Grenzen: Layerstruktur, Planinhalte und Maßstab sollten vor Auftrag abgestimmt werden, vor allem wenn Pläne in ein bestehendes Planwerk übernommen werden.

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Projekt mit metrik3D besprechen

Können 3D-Bestandsdaten online betrachtet werden?

Ja. metrik3D kann 3D-Bestandsdaten über webbasierte Viewer wie NavVis IVION bereitstellen, sodass Gebäude und Anlagen direkt im Browser virtuell begangen und vermessen werden können.

Ein Web-Viewer braucht keine Fachsoftware: Projektbeteiligte öffnen einen Link, bewegen sich durch Panoramabilder und Punktwolke und greifen Maße ab. Das ist besonders für Betreiber, Bauherren und Beteiligte ohne CAD praktisch.

Grenzen: Ein Viewer ersetzt keine Pläne oder Modelle, wenn konstruiert oder geplant werden soll – dafür werden Punktwolke, CAD-Pläne oder BIM-Modell geliefert.

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Projekt mit metrik3D besprechen

Erstellt metrik3D Flächenberechnungen nach DIN 277?

Ja. metrik3D wertet Flächen auf Grundlage der digitalen Bestandsvermessung nach DIN 277 aus und stellt sie als Flächenliste, Raumbuch oder Bestandteil eines Gebäudemodells bereit. Aus aktuellen Bestandsdaten wie Punktwolke, 2D-Grundrissen oder BIM-Modell lassen sich Flächen nach DIN 277 ermitteln – etwa Brutto-Grundfläche, Netto-Raumfläche und deren Aufteilung in Nutzungs-, Technik- und Verkehrsfläche. Voraussetzung ist, dass Räume und Nutzungen eindeutig zugeordnet sind.

DIN 277 regelt, wie Grundflächen und Rauminhalte im Hochbau ermittelt und gegliedert werden. Sie ist von anderen Regelwerken zu unterscheiden, etwa der Wohnflächenverordnung für Wohnraum oder den Richtlinien für Mietflächen im Gewerbe.

Der Weg vom Scan zur Flächenaufstellung:

  1. Bestandserfassung per Laserscanning oder Mobile Mapping
  2. Ableitung von Grundrissen mit Raumgrenzen
  3. Zuordnung der Räume zu Nutzungsarten – hierfür werden Angaben des Eigentümers oder Betreibers benötigt
  4. Flächenaufstellung je Raum, Geschoss und Gebäude

Aktuelle, nachvollziehbare Flächen sind auch für ESG-Reporting, EU-Taxonomie-Nachweise und Portfoliobewertungen wichtig, weil Kennzahlen wie Energieverbrauch oder Emissionen pro Quadratmeter darauf aufbauen.

Grenzen: Die Zuordnung von Nutzungen kann nicht allein aus der Geometrie abgelesen werden und erfordert Informationen des Auftraggebers. Welche Flächenart verlangt ist (DIN 277, Wohnfläche, Mietfläche), sollte vor Auftrag eindeutig festgelegt werden.

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Projekt im Erstgespräch klären

BIM & Modelle

Was ist Scan-to-BIM – und wie entsteht aus einem bestehenden Gebäude ein BIM-Modell?

Scan-to-BIM bezeichnet den Weg vom 3D-Laserscan eines bestehenden Gebäudes oder einer Anlage zu einem BIM-Modell. Aus der gemessenen Punktwolke werden Bauteile wie Wände, Decken, Stützen oder Leitungen modelliert und mit Informationen angereichert.

Der Ablauf in vier Schritten:

  1. Erfassung: Laserscanning, Mobile Mapping und bei Bedarf Tachymetrie oder Drohne
  2. Registrierung: Die Scans werden zu einer gemeinsamen, auf Wunsch georeferenzierten Punktwolke verbunden.
  3. Modellierung: Die Bauteile werden auf Basis der Punktwolke modelliert.
  4. Anreicherung: Die Bauteile erhalten Informationen wie Material oder Eigenschaften.

metrik3D unterscheidet dabei zwei Varianten: Beim 3D-Modell werden alle besprochenen Bauteile geometrisch modelliert. Beim BIM-Modell wird vorab ein Bauteilkatalog vereinbart – meist vom Kunden gestellt – und die Bauteile werden entsprechend mit Informationen angereichert. Geliefert wird als offenes IFC (Open BIM) oder nativ in Revit, Allplan oder ArchiCAD (Closed BIM).

Wie detailliert modelliert wird, legen Detaillierungsgrad (LOD) und Informationstiefe (LOI) fest – bei metrik3D für jedes Projekt anhand des späteren Verwendungszwecks, zum Beispiel LOD 200 oder LOD 300.

Grenzen: Ein BIM-Modell aus dem Scan ist immer eine fachliche Interpretation der Punktwolke und vereinfacht die Realität. Bauteile, die nicht sichtbar sind, etwa Leitungen in Wänden oder Bewehrung, lassen sich ohne zusätzliche Informationen nicht modellieren.

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Was ist der Unterschied zwischen Punktwolke und BIM-Modell?

Eine Punktwolke ist die gemessene Wirklichkeit: Millionen einzelner Messpunkte, die alle sichtbaren Oberflächen abbilden, aber keine Bedeutung tragen. Ein BIM-Modell wird daraus abgeleitet und besteht aus Bauteilen wie Wand, Tür oder Rohr, die Geometrie und Informationen enthalten.

Punktwolke

  • zeigt alles, was der Scanner gesehen hat, auch Details, die niemand modellieren würde
  • eignet sich zum Messen, Schneiden, Prüfen und als Referenz
  • kennt keine Bauteile: Eine Wand ist nur eine Fläche aus Punkten
  • große Datenmengen

BIM-Modell

  • besteht aus Bauteilen mit Eigenschaften wie Material oder Typ
  • ermöglicht Mengenermittlung, Kollisionsprüfung, Planung und Verwaltung
  • ist eine fachliche Interpretation der Punktwolke und vereinfacht sie je nach LOD
  • deutlich kompakter und einfacher weiterzubearbeiten

In der Praxis ergänzen sich beide: Das Modell dient der Planung, die Punktwolke bleibt die Referenz für alles, was nicht modelliert wurde. Deshalb empfiehlt es sich, beides zusammen zu archivieren.

Grenzen: Ein BIM-Modell ist nie genauer als die Punktwolke, aus der es entsteht, und gibt Unebenheiten oder Verformungen nur wieder, wenn das ausdrücklich vereinbart ist. Eine Punktwolke allein reicht nicht für Mengen- oder Flächenauswertungen.

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Was bedeutet LOD 200?

LOD 200 beschreibt nach der verbreiteten Systematik des BIMForum ein Modell, in dem Bauteile als generische Elemente mit ungefährer Größe, Form, Lage und Ausrichtung dargestellt sind. Für Bestandsmodelle heißt das: Wände, Decken und Öffnungen sind vorhanden, aber vereinfacht und ohne Detailtiefe.

LOD steht hier für Level of Development, also den Fertigstellungsgrad eines Bauteils im Modell. Er beschreibt, wie weit Geometrie und Informationen eines Elements ausgearbeitet und wie verlässlich sie sind. In Deutschland wird LOD oft weiter aufgeteilt in Geometrie (LOG) und Information (LOI).

Typisch für LOD 200 im Bestand:

  • Wände als einfache Bauteile mit vereinfachter Stärke
  • Fenster und Türen als generische Öffnungen oder Platzhalter
  • Treppen, Stützen und Träger in vereinfachter Form

LOD 200 eignet sich zum Beispiel für Massen- und Variantenstudien, Flächenübersichten oder eine erste Übersicht für das Facility Management.

metrik3D erstellt BIM-Bestandsmodelle zum Beispiel in LOD 200 oder LOD 300; der Detaillierungsgrad wird für jedes Projekt anhand des späteren Verwendungszwecks festgelegt.

Grenzen: LOD-Definitionen werden nicht überall gleich verwendet. Damit es keine Missverständnisse gibt, sollte je Bauteilgruppe beschrieben werden, was erwartet wird, und die zulässige Abweichung zur Punktwolke sollte separat vereinbart werden.

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Was bedeutet LOD 300?

LOD 300 beschreibt nach der BIMForum-Systematik ein Modell, in dem Bauteile mit konkreter Größe, Form, Lage und Ausrichtung dargestellt sind, sodass Maße direkt aus dem Modell abgegriffen werden können. Im Bestandsmodell heißt das: reale Wandstärken, Öffnungen mit ihren tatsächlichen Abmessungen und Tragwerksteile in ihrer erkennbaren Form.

Der Unterschied zu LOD 200: Bei LOD 200 sind Bauteile Platzhalter, bei LOD 300 sind sie konkret und maßlich verlässlich modelliert.

Typisch für LOD 300 im Bestand:

  • Wände mit gemessener Stärke und Lage
  • Fenster- und Türöffnungen mit realen Abmessungen und Brüstungshöhen
  • Stützen, Träger und Treppen in ihrer tatsächlichen Geometrie, soweit sichtbar
  • bei TGA: relevante Leitungen und Kanäle mit Dimension und Verlauf

LOD 300 ist häufig die Grundlage für Entwurfs- und Genehmigungsplanung, für Umbauplanungen und für Kollisionsprüfungen auf Bauteilebene.

metrik3D erstellt BIM-Bestandsmodelle zum Beispiel in LOD 200 oder LOD 300; der Detaillierungsgrad wird für jedes Projekt anhand des späteren Verwendungszwecks festgelegt.

Grenzen: Auch LOD 300 garantiert keine bestimmte Abweichung zur Realität: Ob schiefe Wände, Durchbiegungen oder Unebenheiten verformungsgerecht oder idealisiert modelliert werden, muss separat vereinbart werden. Der Modellierungsaufwand ist deutlich höher als bei LOD 200.

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Welcher LOD ist für die Bestandsplanung sinnvoll?

Für viele Bestandsplanungen hat es sich bewährt, die planungsrelevanten Bauteile auf LOD-300-Niveau zu modellieren und weniger wichtige Bereiche auf LOD 200 zu belassen. Entscheidend ist nicht ein einziger LOD für alles, sondern eine Festlegung je Bauteilgruppe und Planungszweck.

Eine grobe Orientierung nach Anwendungsfall:

  • Facility Management, Flächen, Portfolio-Übersicht: LOD 200 reicht häufig aus.
  • Umbau, Sanierung, Genehmigungsplanung: Architektur und Tragwerk der betroffenen Bereiche eher auf LOD 300.
  • TGA- und Anlagenumbau: die betroffenen Leitungen, Kanäle und Anschlüsse detailliert, der Rest vereinfacht.

Ein wirtschaftlicher Ansatz: Das Modell enthält, was geplant und ausgewertet werden muss. Alle übrigen Details bleiben in der mitgelieferten Punktwolke abrufbar. So zahlen Sie nicht für Modellierung, die niemand nutzt, und haben trotzdem keine Informationslücke.

Bei metrik3D wird der Detaillierungsgrad für jedes Projekt anhand des späteren Verwendungszwecks festgelegt. Wenn Sie noch keine Vorgaben haben, klären wir im Erstgespräch, wofür das Modell gebraucht wird.

Grenzen: Sehr hohe Detaillierungsgrade wie Fertigungsmodelle sind im Bestand selten sinnvoll und treiben den Aufwand stark nach oben. Umgekehrt kann ein zu grobes Modell dazu führen, dass für die Ausführungsplanung nachmodelliert werden muss.

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LOD und Lieferumfang im Erstgespräch festlegen

In welchem LOD erstellt metrik3D BIM-Modelle?

metrik3D erstellt BIM-Bestandsmodelle beispielsweise in LOD 200 oder LOD 300. Der Detaillierungsgrad wird für jedes Projekt anhand des späteren Verwendungszwecks festgelegt.

Was LOD 200 und LOD 300 bedeuten, erklären die Fragen Was bedeutet LOD 200? und Was bedeutet LOD 300?. Häufig ist eine Festlegung je Bauteilgruppe sinnvoll: planungsrelevante Bereiche detaillierter, der Rest vereinfacht.

Grenzen: LOD-Definitionen werden nicht überall gleich verwendet. Deshalb sollte je Bauteilgruppe beschrieben werden, was erwartet wird.

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Projekt mit metrik3D besprechen

Was ist der Unterschied zwischen Open BIM und Closed BIM?

Bei Open BIM wird das Modell über das offene Austauschformat IFC weitergegeben, das von vielen Programmen gelesen werden kann. Bei Closed BIM einigen sich alle Beteiligten auf eine Planungssoftware wie Revit, Allplan oder ArchiCAD und arbeiten im nativen Format.

Open BIM (IFC): Das Modell enthält alle vereinbarten Informationen und ist unabhängig vom Hersteller nutzbar. IFC ist aber vor allem ein Austauschformat – nicht jeder Beteiligte kann das Modell darin sinnvoll weiterbearbeiten.

Closed BIM (nativ): Alle arbeiten in derselben Software. Jeder Beteiligte verfügt über alle Informationen und kann das Modell theoretisch direkt verändern.

Wann was passt:

  • Viele Beteiligte mit unterschiedlicher Software, Archivierung, Übergabe an den Betrieb: eher IFC
  • Ein Planungsteam mit einheitlicher Software, das das Modell intensiv weiterbearbeitet: eher nativ

metrik3D liefert BIM-Modelle in beiden Varianten. In vielen Projekten ist es sinnvoll, das native Modell für die Planung und zusätzlich eine IFC-Datei für Austausch und Archiv zu erhalten.

Grenzen: Die Qualität einer IFC-Datei hängt stark von den Exporteinstellungen und der lesenden Software ab. Native Formate sind an die Softwareversion gebunden, ältere Versionen können neuere Dateien oft nicht öffnen.

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Was ist ein digitaler Zwilling?

Ein digitaler Zwilling ist ein virtuelles, maßhaltiges Abbild eines realen Gebäudes oder einer Anlage, das als Punktwolke, 3D- oder BIM-Modell vorliegt und mit weiteren Informationen verknüpft werden kann. Planung, Betrieb und Management arbeiten damit auf derselben Datenbasis, statt vor Ort nachzumessen.

Grundlage ist fast immer eine präzise Erfassung per 3D-Laserscanning, ergänzt durch Mobile Mapping oder Drohne. Daraus entsteht in Stufen ein digitaler Zwilling:

  1. Geometrisches Abbild: registrierte Punktwolke, oft mit Browser-Viewer für virtuelle Rundgänge
  2. Modell: 3D-CAD- oder BIM-Modell mit Bauteilen
  3. Angereichertes Modell: verknüpft mit technischen Daten, Wartungsinformationen oder Sensorwerten

Der praktische Nutzen in Industrie und Immobilien:

  • Umbauten und Maschinenwechsel virtuell planen und Kollisionen früh erkennen
  • Stillstandszeiten durch bessere Vorbereitung verkürzen
  • Ortstermine und Nachmessungen sparen
  • Wartung und Einarbeitung am Modell vorbereiten

metrik3D nutzt den digitalen Zwilling bzw. die virtuelle Fabrik zum Beispiel in Industrieprojekten wie Maschinenwechseln und Anlagenumbauten.

Grenzen: Der Begriff wird sehr unterschiedlich verwendet. Ein Scan ist immer eine Momentaufnahme – der Zwilling ist nur so aktuell wie die letzte Erfassung. Mit Wiederholungsscans von metrik3D lässt er sich gezielt aktualisieren. Die Anbindung von Live-Daten aus Sensoren oder Leitsystemen ist ein eigenes IT-Projekt.

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2011

Gründungsjahr

1500+

erfolgreiche
Projekte

20

verschiedene
Branchen

Präzision, Effizienz und Vielseitigkeit in Perfektion

Viele Industriebauten sind über Jahre hinweg gewachsen, mit zahlreichen An- und Umbauten. Oft fehlen aktuelle Bestandspläne oder passende 3D-Modelle, die für Erweiterungen oder den Einbau neuer Anlagen benötigt werden.

Kostenfreies Angebot

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Dank unserer fortschrittlichen 3D-Laserscanning-Technologie erhalten Sie präzise Aufmaße und Modelle.

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Von komplexen Gebäuden über industrielle Fertigungsanlagen bis hin zu kommunalen Bestandsimmobilien.

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Seit 2011 stehen wir Ihnen mit Fachkompetenz und Zuverlässigkeit zur Seite.

Wir stehen Ihnen zur Seite!

„Genauigkeit ist nicht nur ein Versprechen, es ist unser Geschäft. Bei uns wird Präzision großgeschrieben. Von der Idee zur Realität – mit präzisen Vermessungen, die den Unterschied machen.

Präzision ist unsere Passion, Ihre Zufriedenheit unser Ziel.“

Jochen Egbers

Geschäftsführer

Zufriedene Kunden

Feedback von
unseren Kunden

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Viele Ausfallkosten erspart

Wir arbeiten schon seit Jahren erfolgreich mit der metrik3D GmbH zusammen. Sie haben uns mit ihrer Fachkompetenz bei vielen kritischen und herausfordernden Projekten unterstützt und mit Ihren 3D Daten dafür gesorgt, dass wir unsere Projekte schneller als in der vorgesehenen Zeit erledigen konnten und den Betreibern so enorme Ausfallkosten erspart haben. Unsere gemeinsamen Projekte befinden sich im Anlagenbau, der Raffinerie Instanthaltung und dem Rückbau von Kernkraftwerken.

OELGEMÖLLER Planning+Engineering GmbH

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Bessere Produktionsplanung

Wir sind ein Mittelständiges Industrieunternehmen im Bereich der Lebensmittel Branche. Wir haben anfangs einen Teilbereich unserer Produktion von der metrik3D GmbH erfassen lassen, um mit den Daten bessere und effizientere Produktionsplanungen vorzunehmen. Zwischenzeitlich sind wir sogar dazu übergegangen, dass die metrik3D GmbH alle unsere gesamten Standorte erfasst und dass sie uns für den Bereich Maintenance und Facility Management beratend zur Seite steht.

Emslandstärke GmbH

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Enorme Fachkompetenz

Unser letztes Projekt, eine große Sporthalle für die Handball Bundesliga mit zugehörigem Vereinsräumen und Aussenbereich, haben wir mit der metrik3D GmbH ausgearbeitet. Uns hat die enorme Fachkompetenz der Mitarbeiter und das präzise erledigen der Arbeiten vor Ort und am 3D Modell begeistert und überzeugt. Das 3D BIM Modell des Bestandsgebäudes hat unsere Erwartungen übertroffen und wird für die Umplanungen der Tribünen und Eingangssituation umfangreich eingesetzt.

Emsländische Gemeinde